Betreuungskonzept der Grundschule Stelingen

1. Organisatorische Bedingungen

Im Rahmen der verlässlichen Grundschule findet in der Grundschule Stelingen für die Klassen 1 und 2 in der fünften Unterrichtsstunde Betreuung durch pädagogische Mitarbeiterinnen statt.

Für die Klassen 3 und 4 ergibt sich aus schulorganisatorischen Gründen kein über die Stundentafel hinausgehender Betreuungsbedarf.

Im ersten Schuljahrgang werden klassenbezogene Betreuungsgruppen eingerichtet. Die Schulanfänger sollen über ihre Klassenlehrerin hinaus eine weitere feste Bezugsperson im Schulvormittag haben und sich im gewohnten Klassenraum aufhalten können. Da in der Grundschule Stelingen nach Möglichkeit alle Schülerinnen und Schüler am Betreuungsangebot teilnehmen, dient die klassenbezogene Betreuungsstunde auch der Ausbildung und Festigung der Klassengemeinschaft.

Das klassenbezogene Betreuungsmodell soll nach Möglichkeit auch in der zweiten Klassenstufe weiter geführt werden, kann aber, abhängig von Schülerzahl und Stundenkontingent auch in klassenübergreifende Betreuung umgewandelt werden.

 

2. Pädagogische Grundgedanken und Inhalte

Das Betreuungsangebot wird in allen Gruppen eingerahmt durch einen gemeinsamen ritualisierten Beginn und Abschluss. Dazwischen werden den Schülerinnen und Schülern verschiedene, zeitweilig auch gruppenübergreifende Angebote gemacht.

 

Inhalte der Betreuung sind:

  • Freies und angeleitetes Spiel

  • Bewegung auf dem Schulgelände

  • (Nach Absprache mit den Eltern auch Benutzung des Schwimmbeckens)

  • Basteln und malen zur Stärkung der Koordination von Grob- und Feinmotorik

  • Geschichten hören

  • Lieder singen

  • Noch zu erledigende Gemeinschaftdienste leisten

  • Hausaufgaben machen (nach Absprache mit den Eltern)

  • Gesellschaftsspiele, Geschicklichkeitsspiele, Konzentrations- und Wahrnehmungsspiele

  • Soziales Lernen (Bearbeitung von Vormittagskonflikten, Stärkung der Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, häusliches Erzählen, Einhalten von Regeln)

 

3. Arbeitsgrundlagen

Die Verzahnung von Unterricht und unterrichtsergänzenden Angeboten erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen den pädagogischen Mitarbeiterinnen und den Lehrerinnen und Lehrern.

Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer informiert die zuständige pädagogische Mitarbeiterin über Krankheit, Auffälligkeiten oder Probleme der Schülerinnen und Schüler.

Während der Betreuungszeit gelten dieselben Klassen- und Schulregeln wie in der restlichen Zeit des Vormittags.

Nach Möglichkeit nehmen die pädagogischen Mitarbeiterinnen an Dienstbesprechungen und Konferenzen teil, um über inhaltliche und organisatorische Belange im Schulbetrieb informiert zu sein.